VERBOTENE STRATEGIEN BEI FINANZIERTEN KONTEN
Zu den verbotenen Strategien zählen die Ausnutzung unrealistischer Preise, Arbitrage, Latenzhandel, Gap-Trading, Hochfrequenzhandel, Reverse Trading, einseitige Wetten, Hedging, Gruppen-Hedging, toxische Handelsströme, Glücksspielstrategien, Martingale, übermäßige Risikobereitschaft, Overtrading, Spamming und Tick-Scalping.
Außerdem ist es verboten, innerhalb weniger Sekunden mehrere Trades zu platzieren, da dies als Spamming des Orderbuchs gilt, was wir NICHT zulassen.
Glücksspiel
Unter „Glücksspiel“ im Handel versteht man risikoreiches Verhalten wie den Einsatz übermäßiger Hebelwirkung, impulsive Entscheidungen, das Handeln im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen oder das Handeln ohne angemessenes Risikomanagement. Dazu gehören Strategien, bei denen schnelle, hohe Gewinne Vorrang vor beständigen, kalkulierten Gewinnen haben. Glücksspielähnlicher Handel ist strengstens untersagt, und jede derartige Aktivität führt zur Einziehung der Gewinne und möglicherweise zur Schließung des Kontos.
Zu den Anzeichen für spekulatives Handelsverhalten zählen das Handeln und/oder das Eingehen erhöhter Risiken während aktueller Ereignisse, das Überschreiten des maximalen täglichen Drawdowns in einem einzigen Trade oder die Aufteilung großer Trades in kleinere Positionen sowie die drastische Änderung der Handelsdauer, um von der Volatilität zu profitieren. Bei Verstößen gegen diese Vorschriften kann Ihr Konto markiert und möglicherweise gekündigt werden.
Um Spekulationen zu vermeiden, sollten Sie sich stets an einen soliden Risikomanagementplan halten, Ihr Risiko pro Trade begrenzen und Entscheidungen auf der Grundlage rationaler Analysen treffen, anstatt sich von Emotionen oder Markt-Hype leiten zu lassen. Unser Ziel ist es, Trader zu unterstützen, die Wert auf beständige, profitable Strategien und ein verantwortungsbewusstes Risikomanagement legen.
Einseitige Wetten
One-sided betting refers to the practice of repeatedly opening positions in one direction without adequate market analysis. For example, a trader may keep entering sell positions in the hope that one will eventually produce a profit. At Equity Edge, this is strictly prohibited because it is speculative, lacks analytical justification, and exposes traders to elevated financial risk.
Our risk team specifically monitors continuous re-entry, where a trader opens a new trade in the same direction, on the same instrument, shortly after the previous one has closed. While a single re-entry is acceptable, a repeated pattern of reopening shortly after closing in the same direction indicates that trades are being placed out of persistence and emotion rather than analysis. Each new trade must therefore be supported by fresh analysis showing what has changed since the last position closed. Continuously re-entering simply because the previous trade did not work out does not count as valid justification.
Accounts showing this pattern will be flagged for review, and confirmed cases will result in contract rejection, voided profits, and account termination.
Impulsive Entscheidungsfindung
Impulsives Handeln bezeichnet das Eingehen von Handelsgeschäften ohne angemessene Analyse oder einen festgelegten Handelsplan. Dabei werden häufig Positionen in entgegengesetzte Richtungen eröffnet, die sich eher an kurzfristigen Kursbewegungen als an einer fundierten Marktanalyse orientieren. So kann ein Händler beispielsweise eine Kaufposition eröffnen, um dann rasch auf eine Verkaufsposition umzuschwenken, wobei er diesen Zyklus wiederholt, um schnelle Gewinne zu erzielen oder Verluste auszugleichen.
Dieses Verhalten wird in der Regel eher von Emotionen als von rationalen Überlegungen bestimmt und deutet auf einen Mangel an Handelsdisziplin hin. Es kann zu übermäßigem Handel, inkonsistenten Entscheidungen und unnötigen finanziellen Risiken führen.
In manchen Fällen hängt dieses Verhalten mit Rachehandel zusammen, bei dem ein Trader versucht, kürzlich erlittene Verluste sofort wieder auszugleichen, indem er ohne gründliche Analyse weitere Trades tätigt. Auch FOMO (Fear of Missing Out) kann zu impulsiven Trades führen, bei denen Positionen lediglich eingegangen werden, um eine Marktbewegung mitzunehmen, anstatt einem fundierten Handelssignal zu folgen.
Zu impulsivem Verhalten kann auch gehören, dass man Stop-Loss-Limits weiter nach oben verschiebt, um Verluste zu vermeiden, was ein ordnungsgemäßes Risikomanagement untergräbt.
Bei Equity Edge ist impulsives Handeln strengstens untersagt. Alle Handelsgeschäfte müssen auf einer klaren Analyse, einer definierten Strategie und einem angemessenen Risikomanagement basieren. Ein rascher Richtungswechsel, durch FOMO motivierte Einstiegsentscheidungen, Rachehandel oder ungerechtfertigte Stop-Loss-Anpassungen sind nicht zulässig.
Martingale
Martingale ist eine risikoreiche Strategie, bei der ein Trader nach einem Verlust den Umfang jedes nachfolgenden Handelsgeschäfts erhöht, um frühere Verluste auszugleichen. So kann ein Trader beispielsweise nach einer Verlustposition den Umfang des nächsten Handelsgeschäfts verdoppeln, um frühere Verluste auszugleichen. Bei Equity Edge ist der Einsatz von Martingale-Strategien strengstens untersagt, da diese Strategie keine soliden Risikomanagementprinzipien beachtet und Trader einem übermäßigen Risiko aussetzt.
Spam
Das „Spamming“ des Orderbuchs ist eine manipulative Handelspraxis, bei der innerhalb weniger Sekunden eine große Anzahl von Handelsgeschäften getätigt wird, um eine falsche oder irreführende Marktaktivität vorzutäuschen.
Beispiel für Spamming: Ein Händler gibt mehrere Aufträge über jeweils 0,1 Lot in schneller Folge auf, anstatt einen einzigen Auftrag mit dem entsprechenden Gesamtvolumen zu erteilen.
Vollständige Portierung
Von „Full Porting“ spricht man, wenn Händler ihr anfängliches maximales Tages-Drawdown in einem einzigen Trade ausschöpfen oder größere Trades in kleinere Positionen aufteilen, um unentdeckt zu bleiben. Der Missbrauch des maximalen Tages-Drawdowns bedeutet, dass man fast das gesamte anfängliche Tages-Drawdown riskiert oder dieses bei einer einzelnen Position oder mehreren offenen Positionen überschreitet.
Lückenhandel
Unter „Gap-Trading“ versteht man die Ausnutzung signifikanter Kurslücken in einem Kurschart, die entstehen, wenn ein Handelsinstrument zu einem Kurs eröffnet, der erheblich vom vorherigen Schlusskurs abweicht. Trades, die in den letzten zwei Stunden vor Börsenschluss platziert und über den Börsenschluss dieses Instruments hinaus für mehr als zwei Stunden gehalten werden, werden markiert, was zur Verweigerung der Auszahlung, zur Ablehnung des Kontrakts und möglicherweise zur Kündigung des Kontos führt.
Diese Richtlinie soll verhindern, dass Händler unvorhersehbare Nachrichtenereignisse am Wochenende ausnutzen, die außerhalb der regulären Handelszeiten zu großen Kurslücken am Markt führen.
Hedging
Hedging refers to holding trades in opposite directions on the same instrument at the same time. At Equity Edge, hedging is not permitted across a single account or multiple accounts. Any activity identified as hedging will result in a payout rejection and may also result in account termination.
Reverse Trading
Reverse trading refers to holding two or more positions on the same instrument across different accounts, in opposite directions, at the same time. For example, a trader may open a buy position on one account and a sell position on the same instrument on another account while the first position is still open.
Positions do not need to be executed simultaneously to be flagged. If opposing positions on the same instrument are open across different accounts at any point, this will be treated as reverse trading, regardless of how much time passed between the entries.
This practice allows a trader to profit on one account regardless of market direction, offsetting losses on the other. It lacks genuine market analysis, does not demonstrate good risk management, and is used to exploit account rules rather than to trade consistently.
At Equity Edge, reverse trading is strictly prohibited. Any activity identified as reverse trading will result in a payout rejection and also account termination.
Verwendung von Expert Advisors (EAs)
Der Einsatz von Expert Advisors (EAs) ist auf finanzierten Konten nicht gestattet.




